Die Montessori-Pädagogik.

Lehren und Lernen nach Maria Montessori.

150 Jahre Maria Montessori

Wertevermittlung der Maria Montessori

Die Werte, die Maria Montessori in ihrer Pädagogik betont, sind auch in der heutigen Zeit noch hoch aktuell.

Freiarbeit in der Montessori-Schule Würzburg

1. FREIARBEIT

Das Leben in der modernen Gesellschaft erfordert die Fähigkeit sich Wissen selbst anzueignen. In der Montessori-Pädagogik wird das in der Freiarbeit durch die freie Wahl der Arbeit bei einem großen Materialangebot ermöglicht. Die Kinder dürfen sich unter anderem Lehrmaterial frei auswählen oder sich frei entscheiden, ob sie alleine oder mit einem Partner arbeiten möchten. Auch die Entscheidung, sich Rat oder Hilfe einzuholen, bleibt dem Kind frei überlassen.

2. DAS KONZENTRATIONSPHÄNOMEN

Konzentriertes Arbeiten ist auch heute überall erforderlich. Maria Montessori entdeckte das "Konzentrationsphänomen": Kinder können in eine tiefe Konzentration fallen, wenn die Tätigkeit und die dazugehörigen Materialien von ihnen selbstständig ausgewählt wurden.

Kind Grundschule Montessori
Spielerisch Lernen nach Maria Montessori

3. SPIELERISCHES LERNEN

Auch heute noch betrachten wir die Kinder als „Baumeister ihrer selbst“ (Maria Montessori) – bei der Arbeit achten wir auf den inneren Bauplan des Kindes, auf die Individualität und die Persönlichkeit jedes Kindes. Die freie Wahl des Montessori-Materials ist in der Arbeit mit den Kindern wichtig. Die Kinder machen, angetrieben durch ihr Interesse und ihrem eigenen Tun, innerhalb ihrer sensiblen Phase, eigene Erfahrungen und lernen so leicht und spielerisch immer mehr dazu. Allen Materialien liegt die Möglichkeit der Selbstkontrolle durch die SchülerInnen zugrunde.

4. OHNE NOTENDRUCK ZUM ZIEL

In der Montessori-Schule gibt es keine Ziffern-Noten, sondern ausschließlich persönliche Briefe, pädagogische Wortgutachten und ausführliche Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess des Schülers. Hierzu gehören zum Halbjahr und Jahresende ein Selbsteinschätzungsbogen zum Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler/innen. Regelmäßige Gespräche zwischen Eltern und Lehrkraft gehören unabdingbar zur Begleitung des Lernprozesses.

Kind lernen

"Hilf mir es selbst zu tun"

Ein Kind trägt von Geburt an alle Möglichkeiten der Entfaltung bereits in sich. Es perfektioniert sich durch die Schulung der Sinne und die Koordination seiner Bewegungen. Jedem Kind werden, gemäß dem Stand seiner Entwicklung, individuelle Angebote gemacht. Die vorbereitete Umgebung begünstigt diese Prozesse und bedarf der permanenten Anpassung an die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben und arbeiten werden. Dadurch kann das Kind in freier Arbeit, nach dem Grundsatz „Hilf mir es selbst zu tun“ (Maria Montessori), seine persönlichen Fertigkeiten weiterentwickeln. Dies geschieht bei der Materialarbeit und beim gemeinschaftlichem Miteinander aller.

Es werden Inhalte situationsorientiert und kindgerecht durch vielfältige Angebote (z.B. im musischen, handwerklichen, gestalterischen, kulturellen Bereich) – anschaulich und nachvollziehbar für die Kinder vermittelt.

Slogan: Montessori Würzburg. Jedes Kind lernt anders.

Fördern nach Maria Montessori

  • hand (1)

    GEDULD, ZEIT, RESPEKT

    und ein liebevoller Umgang zeichnen die Beziehung des Erwachsenen zum Kind aus. Eine gezielte, konsequente Beobachtung spielt in allen Phasen eine große Rolle. Der Erziehende bleibt dabei im Hintergrund.

  • freedom

    DER ERZIEHER PASST SICH DEM KIND AN

    Er beobachtet vor allem und dient ihm als Vorbild, er begegnet dem Kind ermutigend. Die Kinder lernen durch immer wiederkehrendes Probieren ihre Grenzen zu erweitern und schöpfen daraus Selbstvertrauen. Hier begegnet der Erzieher dem Kind mit Geduld, nimmt ihm nichts ab und hilft, wenn er darum gebeten wird. Die Aufgabe der Erwachsenen besteht darin, eine vorbereitete Umgebung zu schaffen und geeignete Spielräume anzubieten, um die Kinder mit Vertrauen zu den Möglichkeiten ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten und zu fördern.

Pädagogik und Unterricht

Voll ausgebildete Lehrkräfte mit zusätzlichem Diplom der Montessori-Pädagogik beobachten, geben Hilfestellung und machen sich Notizen um dem Kind für die nächsten Lernschritte aufbauendes Material anbieten zu können. Um diese intensive, individuelle Aufmerksamkeit leisten zu können, ist es erforderlich, dass die Kinder in der Freiarbeit von wenigstens zwei Personen (Lehrkraft und Freiarbeitspädagoge) betreut werden. Getreu dem Montessori-Motto„Hilf mir es selbst zu tun.“ ergeben sich folgende Konsequenzen für die PädagogInnen:

VORBEREITETE UMGEBUNG
Die PädagogInnen schaffen eine vorbereitete Umgebung, die an den Bedürfnissen des Kindes ausgerichtet ist.

FREIARBEIT
Die PädagogInnen ermöglichen den Kindern eine freie Wahl der Arbeit.

SELBSTSTÄNDIGKEIT 
Die PädagogInnen fördern die Selbstständigkeit und das handelnde Lernen der Kinder.

Lernen mit den Monte-Materialien

STÖRUNGEN VERMEIDEN
Die PädagogInnen halten mögliche Störungen vom arbeitenden Kind fern.

BEGLEITER & BEOBACHTER
Die PädagogInnen sind sowohl Begleiter als auch Beobachter des Kindes.

Die Unterrichtsformen sind vielfältig: Freiarbeit, Einzel- oder Gruppenarbeit sowie fachgebundener Klassenunterricht.

KONTAKT

Montessori Trägerverein Würzburg e.V.
Kloster Oberzell 16
97299 Zell am Main

RUFNUMMERN

Kinderkrippe: +49 931 4048780
Kinderhaus und Waldkindergarten: +49 931 451609
Grund- und Hauptschule mit M-Zweig: +49 931 3291910
Hort: +49 931 32919119
Fachoberschule: +49 931 32919166

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