Projekte in der Montessori-Fachoberschule
Gemäß dem Zitat Maria Montessoris: „Die besten Methoden sind diejenigen, die beim Schüler ein Maximum an Interesse hervorrufen, die ihm die Möglichkeit geben, allein zu arbeiten, selbst seine Erfahrungen zu machen und die erlauben, die Studien mit dem praktischen Leben abzuwechseln.“ stehen auch Projekte im Stundenplan der FOS-Schüler*innen. Egal ob als Workshop, als Beteiligung an Wettbewerben oder in Form von Einladungen von spannenden und aufschlussreichen Referenten, gelernt wird hier auch abseits der Schulbank.
Montessori-FOS Würzburg zeigt Haltung: Offizielle Aufnahme ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
September | 2025
Am Freitag, den 19. September 2025, war die Mensa der Montessori Schulen Würzburg erfüllt von Energie, Stolz und gelebter Vielfalt. Die Schulfamilie der Monte FOS hatte sich zuvor gemeinsam dafür ausgesprochen, die Selbstverpflichtung für ein tolerantes, respektvolles und wertschätzendes Miteinander einzugehen – und nun war es endlich so weit:
Wir wurden feierlich in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.
Von Beginn an war spürbar: Das ist mehr als nur ein Etikett, es ist ein Bekenntnis. „Wir zeigen Haltung! Wir sind bunt und vielfältig!“, so lautete das Leitmotiv der Feier – und genau das zog sich wie ein roter Faden durch den Vormittag. In unserer Schule zählt das Individuum, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Nationalität, Religion, Behinderung, Neurodiversität, geschlechtlicher Identität oder Orientierung. Schubladendenken? Fehlanzeige.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Mia Schmitz, unserer Verantwortlichen für das Thema Vielfalt und zugleich Initiatorin des Beitritts zum Netzwerk. Mit ihrer engagierten Ansprache machte sie deutlich, warum es so wichtig ist, sich klar gegen jede Form von Diskriminierung, Hass und Hetze zu stellen – und warum die Montessori-FOS diesen Weg konsequent geht.
Ein besonderer Moment folgte, als Lea Hattenbach, Regionalkoordinatorin für Unterfranken, die Schule offiziell in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufnahm. Sie überreichte nicht nur eine Urkunde, sondern auch das weithin sichtbare große Türschild, das künftig allen Besucherinnen und Besuchern signalisiert: Hier wird Vielfalt nicht nur toleriert, sondern gefeiert.
Höhepunkt der Feierstunde war das beeindruckende Bühnenprogramm „Frauen im Widerstand“ von Birgit Süß. Die Kabarettistin und Sängerin, die als Patin die Montessori-FOS fortan begleitet, brachte mit ihrer Mischung aus eindringlichen Worten, bewegenden Bildern und starkem Gesang die Mensa zum Schweigen – und dann zum begeisterten Applaus. Vielen war sie schon durch ihre viralen Bella Ciao Flashmobs gegen Rechts bekannt, die im Frühjahr in den sozialen Medien Wellen schlugen. Nun sorgte sie an der FOS für Gänsehautmomente und bestärkte alle darin, dass Haltung zeigen kein Lippenbekenntnis, sondern tägliche Praxis ist.
Dass die Montessori-FOS diese Haltung bereits seit Jahren lebt, zeigte sich auch im Rückblick auf den „Tag der Vielfalt“, bei dem Schüler:innen regelmäßig ihre Projekte zu Themen wie Diversität, Inklusion und gesellschaftlicher Verantwortung präsentieren. Diese Tradition macht klar: Der heutige Festakt ist kein Startpunkt, sondern ein kraftvolles Signal der Kontinuität.
Diese Feierstunde war nicht nur ein offizieller Akt, sondern ein emotionaler Meilenstein für die gesamte Schulfamilie. Die Aufnahme ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein sichtbares Zeichen nach außen – und nach innen ein Versprechen: „Wir bleiben bunt, wir bleiben vielfältig, wir bleiben mutig!“
An der Montessori-Pädagogik schätze ich vor allem, dass man sich auf Augenhöhe begegnen kann und dass es Freiräume gibt.
Martin